Vergangene Woche kam es in meiner Yogastunde nach einer Übung zur Regulation des Nervensystems zu einer kleinen Unterhaltung mit meinen Yogaschülerinnen. Dabei habe ich eine steile These aufgestellt: Raucher leben für ihr Nervensystem gesünder.
Nicht die Zigarette wirkt, sondern die Pause
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Heilpraktiker & Naturmedizin
Wie alles begann Pflanzen und Heilkunde waren schon in meiner Kindheit da – ganz selbstverständlich, als Teil meines familiären Alltags. Vielleicht war das der erste Samen für das, was heute meine Arbeit ist. Den eigentlichen Weg dorthin bin ich über einen Umwege gegangen. Eine eigene gesundheitliche Krise hat zu einem Lebenswandel mit einem 1,5 jährigen Aufenthalt in einem Ashram geführt. Ich habe gelernt meinem Körper zu vertrauen und ihm das zu geben, was er braucht. Diese Erfahrung hat mich dazu gebracht, Heilpraktikerin zu werden – und ich habe die Prüfung auf Anhieb bestanden, mit dem festen Gefühl: Das ist mein Weg. So arbeite ich Diagnostik vor Therapie. Bevor wir gemeinsam einen Behandlungsplan erstellen, füllst du einen ausführlichen Anamnesebogen sowie bei Bedarf ein Ernährungstagebuch aus. Vorhandene Laborwerte werden vorab von mir gesichtet und eingeordnet – nicht nur, ob sie im Referenzbereich liegen, sondern ob sie für den individuellen Menschen wirklich optimal sind. Bei Bedarf werden weitere Parameter bestimmt. Individuell statt Schema. Aus diesem Bild entsteht ein Therapieplan, der je nach Fall Orthomolekulare Medizin, Phytotherapie, Baunscheidt-Therapie, Ohrakupunktur, Infusionstherapie oder Yoga-Therapie kombiniert. Es gibt kein Standardprotokoll – jede Behandlung wird auf die individuelle Situation zugeschnitten. Körper und Bewegung als Teil der Therapie. Als Yogatherapeutin fließt Yoga dort ein, wo es unterstützt: bei der Regulation des Nervensystems, beim Wiederaufbau von Körperwahrnehmung, bei der Stabilisierung von Körper und Geist. Was mich unterscheidet Labordiagnostik-first: Ich arbeite mit Laborwerten als Ausgangspunkt, nicht nur mit Anamnese und Erfahrungswissen. Zwei Perspektiven, ein Ansatz: Naturheilkunde und Yoga-Therapie sind bei mir keine getrennten Angebote, sondern greifen bei Bedarf ineinander. Ursache statt Symptom: Mein Anspruch ist, den zugrundeliegenden Mechanismen nachzugehen – etwa ob eine Hormonstörung tatsächlich hormonell verursacht ist oder ob z. B. ein Nährstoffmangel vorgelagert ist. Haltung aus eigener Erfahrung: Mein Leitgedanke – jeder ist ein Lehrer und jeder trägt seinen inneren Lehrer in sich – prägt, wie ich mit Patientinnen arbeite: auf Augenhöhe, befähigend statt bevormundend.
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