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Spiritualität & Bewusstsein
Heilnetzwerk · Wissen & Impulse

Stille

Die Stille ist nicht das Geräusch des Vergessens

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d.kluschnik

14. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit

Stille

Wenn wir über das Vergessen nachdenken, stellen wir es uns häufig als einen Prozess vor, in dem etwas allmählich verblasst, bis es schließlich seine Bedeutung verliert. Als würde die Zeit jene Spuren auslöschen, die einmal tief in uns eingeschrieben waren. Doch genau darin liegt eventuell ein Irrtum: Wir verwechseln das Verschwinden aus unserem Bewusstsein mit dem Ende unserer inneren Wirklichkeit.

Denn nicht alles, was wir nicht mehr aussprechen, haben wir vergessen. Und nicht alles, woran wir uns nicht mehr bewusst erinnern, hat aufgehört, in uns zu wirken.

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Über den Autor

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d.kluschnik

Energie & Spiritualität

Ich war da, wo die Farben verschwunden sind. Meine Geschichte, zurück ins Fühlen: Inzwischen kenne auch ich den Moment, in dem das Leben nur noch funktioniert, aber nicht mehr lebt. unbewusst habe ich dies viele Jahre gehalten. Als ich dann krank wurde, mehrere Verluste geliebter Menschen und Tiere erfahren habe, stand ich irgendwann vor einem leeren Blatt: Ich konnte nichts mehr fühlen, keine Freude, keine Trauer- nur noch Stille. Doch genau diese Leere wurde mein größter Lehrer. Ich war nicht alleine damit- es fiel mir anfangs schwer Hilfe anzunehmen. Doch lernte ich, dass Hilfe annehmen keine Schwäche ist, sondern der erste Schritt zur Heilung. Ich fand zurück zu mir, zu meiner Lebensfreude, meiner Verletzlichkeit und der Fähigkeit wieder Verbindungen zuzulassen. All das Wissen, die Erfahrung will ich gern teilen und weiter dabei lernen dürfen, da bin ich mir sicher. Wer Trauer halten kann, darf auch die ganze Freude empfangen und sich selbst lieben. Du bist gut so wie du bist- alles andere ist Entwicklung und diese erfolgt allein in deinem Tempo.

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