Zurück zum Blog
Persönliche Geschichte
Heilnetzwerk · Wissen & Impulse

Verlieren

Vom Verlieren dessen, was man nie besessen hat.

D

d.kluschnik

12. Oktober 2026 · 7 Min. Lesezeit

Verlieren

Man kann nicht nur etwas verlieren, das man besessen hat. Man kann auch an dem Verlust von etwas leiden, das einem nie gegeben wurde – und gerade deshalb oft gar nicht wissen, was einem fehlt. Und Verlust trifft einen Menschen umso tiefer, je größer seine Fähigkeit war, überhaupt Bindung, Nähe, Sicherheit und Gefühl zu erleben.

Vielleicht ist einer der größten Irrtümer über Verlust die Vorstellung, man könne nur das verlieren, was man zuvor besessen hat.

Um den ganzen Beitrag zu lesen, registriere dich kurz oder melde dich an — als Suchender für immer kostenlos.

Registrieren

Über den Autor

D

d.kluschnik

Energie & Spiritualität

Ich war da, wo die Farben verschwunden sind. Meine Geschichte, zurück ins Fühlen: Inzwischen kenne auch ich den Moment, in dem das Leben nur noch funktioniert, aber nicht mehr lebt. unbewusst habe ich dies viele Jahre gehalten. Als ich dann krank wurde, mehrere Verluste geliebter Menschen und Tiere erfahren habe, stand ich irgendwann vor einem leeren Blatt: Ich konnte nichts mehr fühlen, keine Freude, keine Trauer- nur noch Stille. Doch genau diese Leere wurde mein größter Lehrer. Ich war nicht alleine damit- es fiel mir anfangs schwer Hilfe anzunehmen. Doch lernte ich, dass Hilfe annehmen keine Schwäche ist, sondern der erste Schritt zur Heilung. Ich fand zurück zu mir, zu meiner Lebensfreude, meiner Verletzlichkeit und der Fähigkeit wieder Verbindungen zuzulassen. All das Wissen, die Erfahrung will ich gern teilen und weiter dabei lernen dürfen, da bin ich mir sicher. Wer Trauer halten kann, darf auch die ganze Freude empfangen und sich selbst lieben. Du bist gut so wie du bist- alles andere ist Entwicklung und diese erfolgt allein in deinem Tempo.

Profil ansehen