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Wegbegleiter-Wissen
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Gedanken

Beginnt innerer Frieden genau dort, wo wir aufhören, jeden Gedanken für die Wahrheit zu halten? "Sieh" dir deine Gedanken an. Frage woher sie kommen. Und dann überleg, ob sie dir taugen.

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d.kluschnik

20. Oktober 2026 · 7 Min. Lesezeit

Gedanken

Einen großen Dank an einen wundervollen Menschen. Sein Tun, sein Verständnis und seine Gedanken helfen mir nicht nur körperlich, sondern auch geistig und energetisch immer mehr zu mir selbst zu finden. Danke für die Inspiration lieber E.

Wir verbringen so viel Zeit damit, uns selbst zu erklären, Situationen zu analysieren, Worte zu zerlegen, zwischen den Zeilen zu lesen und Antworten auf Fragen zu finden, die vielleicht niemals jemand gestellt hat. Wir denken darüber nach, was andere gemeint haben könnten, was sie von uns halten, rechtfertigen uns und fragen, warum sie sich auf eine bestimmte Weise verhalten und was wir hätten anders machen können. Wir führen Gespräche in unserem Kopf, verteidigen uns gegen Vorwürfe, die nie ausgesprochen wurden, und verlieren uns in Möglichkeiten, die mit der Wirklichkeit vielleicht kaum noch etwas zu tun haben. Und irgendwann glauben wir, dieses unaufhörliche Denken sei unser eigenes Wesen.

Doch was, wenn es das gar nicht ist? Was, wenn vieles von dem, was in unserem Kopf so laut ist, gar nicht aus unserem tiefsten Inneren stammt, sondern aus all dem, was wir irgendwann über uns selbst gelernt, von anderen übernommen und durch Erfahrungen verinnerlicht haben? Aus Erwartungen, gesellschaftlichen Vorstellungen, alten Verletzungen, fremden Bewertungen und der Angst, nicht zu genügen, nicht richtig zu sein oder nicht geliebt zu werden?

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Über den Autor

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d.kluschnik

Energie & Spiritualität

Ich war da, wo die Farben verschwunden sind. Meine Geschichte, zurück ins Fühlen: Inzwischen kenne auch ich den Moment, in dem das Leben nur noch funktioniert, aber nicht mehr lebt. unbewusst habe ich dies viele Jahre gehalten. Als ich dann krank wurde, mehrere Verluste geliebter Menschen und Tiere erfahren habe, stand ich irgendwann vor einem leeren Blatt: Ich konnte nichts mehr fühlen, keine Freude, keine Trauer- nur noch Stille. Doch genau diese Leere wurde mein größter Lehrer. Ich war nicht alleine damit- es fiel mir anfangs schwer Hilfe anzunehmen. Doch lernte ich, dass Hilfe annehmen keine Schwäche ist, sondern der erste Schritt zur Heilung. Ich fand zurück zu mir, zu meiner Lebensfreude, meiner Verletzlichkeit und der Fähigkeit wieder Verbindungen zuzulassen. All das Wissen, die Erfahrung will ich gern teilen und weiter dabei lernen dürfen, da bin ich mir sicher. Wer Trauer halten kann, darf auch die ganze Freude empfangen und sich selbst lieben. Du bist gut so wie du bist- alles andere ist Entwicklung und diese erfolgt allein in deinem Tempo.

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