Am 7. September 2026 habe ich einen Menschen den ich sehr liebe das letzte Mal so gesehen, wie ich ihn kannte. Ich erinnere mich an diesen Abend und an dieses leise Gefühl, dass irgendetwas anders war. Ich konnte es nicht greifen, nicht benennen, nicht verstehen. Ich wusste nur, dass sich etwas verändern wird. Noch wusste ich nicht, was genau auf uns zukommen würde.
Heute wünschte ich, ich hätte an diesem Abend mehr Zeit mit ihm verbracht. Hätte länger mit ihm gesprochen, genauer hingesehen, vielleicht noch ein paar Augenblicke mehr in meinem Herzen festgehalten. Nicht, weil ich hätte wissen müssen, was passiert. Das konnte ich nicht. Sondern weil ich heute weiß, wie kostbar dieser Moment war.
Über den Autor
d.kluschnik
Energie & Spiritualität
Ich war da, wo die Farben verschwunden sind. Meine Geschichte, zurück ins Fühlen: Inzwischen kenne auch ich den Moment, in dem das Leben nur noch funktioniert, aber nicht mehr lebt. unbewusst habe ich dies viele Jahre gehalten. Als ich dann krank wurde, mehrere Verluste geliebter Menschen und Tiere erfahren habe, stand ich irgendwann vor einem leeren Blatt: Ich konnte nichts mehr fühlen, keine Freude, keine Trauer- nur noch Stille. Doch genau diese Leere wurde mein größter Lehrer. Ich war nicht alleine damit- es fiel mir anfangs schwer Hilfe anzunehmen. Doch lernte ich, dass Hilfe annehmen keine Schwäche ist, sondern der erste Schritt zur Heilung. Ich fand zurück zu mir, zu meiner Lebensfreude, meiner Verletzlichkeit und der Fähigkeit wieder Verbindungen zuzulassen. All das Wissen, die Erfahrung will ich gern teilen und weiter dabei lernen dürfen, da bin ich mir sicher. Wer Trauer halten kann, darf auch die ganze Freude empfangen und sich selbst lieben. Du bist gut so wie du bist- alles andere ist Entwicklung und diese erfolgt allein in deinem Tempo.
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